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«Kein Erfolg ohne Juden»

Dass Juden die Banken und die Medien kontrollieren, ist eine alberne Lüge. Die Behauptung, sie hätten den Broadway aufgebaut, steht auf festerem Grund. Mehr...

Strasse der Träume

10. Februar 2014
Am Anfang war ein Indianerpfad, der von der Süd- bis hinauf zur Nordspitze Manhattans verlief. Die holländischen Siedler nannten die Route «Heere Straet». Doch nach der englischen Eroberung  bürgerte sich der Name «Broadway» ein. Ein Abschnitt davon im... Mehr...

Der Broadway kommt zu Ihnen

Von Andreas Mink, 10. Februar 2014
Bislang war eine Broadway-Show der Höhepunkt von Besuchen in New York. Nun
wollen findige Unternehmer Musicals und Dramen per HD-Übertragung in die ganze Welt ausstrahlen. Diese Innovation ist riskant.

Das Drama ist altbekannt, und ein Happy End hat es auch nicht. Aber zum kommenden Valentinstag am 14. Februar soll eine Aufzeichnung der Broadway-Produktion von «Romeo und Julia» mit dem Filmstar Orlando Bloom in 400 amerikanischen Kinos ausgestrahlt werden. Damit erreicht ein Trend den... Mehr...

Stagnation am «Great White Way»

Von Amelia Bienstock, 10. Februar 2014
Aufgewärmte Filme, Hit-Songs und Theaterklassiker: Frische Stoffe und Ideen sind am Broadway heute Mangelware. Und doch lohnen die grossen New Yorker Theater einen Besuch. Selbst Dauerbrenner wie «The Lion King» bieten Qualität und Innovation.
Ob sie nun auf Filmen basieren wie das Musical «Newsies» oder auf wohlbekannten Songs wie «Rock of Ages», Klassiker neu inszenieren wie «The Glass Menagerie» von Tennessee Williams oder bereits so lange spielen, dass ihre innovative Kraft wie bei «Phantom of... Mehr...

Der Preis des Ruhms

Von Zac Jaffee, 10. Februar 2014
Talent und Enthusiasmus allein reichen nicht für den Durchbruch am Broadway. Auf dem Weg müssen Schauspieler Gewerkschaften und einer ganze Industrie von Vermittlern und Lehrern ihren Zoll entrichten.
«Gott, hoffentlich bekomm´ ich die Rolle. Hoffentlich! Wie viele Rollen hat er zu vergeben?» Mit diesen Worten beginnt das Broadway-Musical «A Chorus Line». Das Stück geht auf Diskussionen einer Gruppe von Sängern und Tänzern über ihre Erfahrungen am... Mehr...

«'S Wonderful»

Von Katja Behling, 10. Februar 2014
Als Volksmusik Amerikas brachte das American Songbook verschiedene Gruppen von Menschen einander näher. Als Kulturexport prägen die Lieder das Bild der Welt vom modernen Amerika.
Einen Tag nur soll der Komponist im Januar 1940 für seine neue Melodie gebraucht haben - es wurde eines der meistverkauften Lieder der Welt: «White Christmas». Kein anderer populärer Song ist seit so vielen Jahrzehnten so eng mit dem wichtigsten christlichen Fest verbunden.... Mehr...

Luftgeschäfte am Broadway

Von Andreas Mink, 10. Februar 2014
Als Autor, Produzent und Performer seit 55 Jahren mit dem Broadway verbunden, blickt David Black im Gespräch auf seine Karriere zurück und diskutiert den Wandel der New Yorker Theaterszene.

David Black hat seit einem halben Jahrhundert mit dem Broadway zu tun. In dieser Zeit hat er einen grundlegenden Wandel erlebt: «Heute steht ‹Broadway› im Wortsinn für eine Industrie, die Milliarden umsetzt und jährlich Abermillionen von Zuschauern anzieht. Der Broadway... Mehr...

Bitte schaltet das Handy aus!

Von Amelia Bienstock, 10. Februar 2014
Sie träumen davon, selbst auf der Bühne zu stehen. Aber bis dahin sind zwei Leute aus der Theaterindustrie mit ihren Jobs hinter den Kulissen glücklich.
Der Dezember ist kalt. Aber obwohl die Temperaturen auf minus 20 Grad gefallen sind, macht das Gedränge auf den Gehsteigen und in der Fussgängerzone die Arbeit schier unmöglich. Die Touristen schiessen Fotos von den grellen Neonreklamen rund um sie herum; ihr Sprachgewirr ist wahrhaft... Mehr...

Rhythmus und Schmus

Von Katja Behling, 10. Februar 2014
Der Stepptanz, eine in den USA entstandene Mischung aus afroamerikanischen und
europäischen Tänzen, erlebte seine grösste Zeit im Broadway-Musical der dreissiger Jahre. Jüdische Protagonisten beeinflussten den Tap Dance auf und hinter der Bühne – und bewahrten ihn vor dem Vergessen.
Nachdem Jane Goldberg 1972 ihr Politikstudium in Boston abgeschlossen und als Reporterin gearbeitet hatte, sah sie Fred Astaire und Ginger Rogers tanzen – und dies änderte ihr Leben: Sie entschied sich, ebenfalls Stepptänzerin zu werden. Eine Entscheidung, die umso... Mehr...

Von Wien über Berlin nach New York

Von Katja Behling, 10. Februar 2014
Die in Wien etablierte Operette erlebte nach 1900 in Berlin ihre zweite – und letzte – Hochphase. Vom Verlust ihrer zumeist jüdischen Komponisten, Librettisten und Darsteller um 1933 erholte sie sich nie. Ein paar dieser Emigranten prägten jedoch das moderne Musiktheater am Broadway.
Jacques Offenbach (1819-1880), der mit 15 Jahren aus dem heimischen Köln nach Paris gegangen war und dort zu komponieren begann, hatte nicht nur grosses musikalisches Talent, sondern auch eine glänzende Gabe zur Parodie. Er schuf aus Chanson, Couplet und Tänzen, den bewährten... Mehr...